Organisches Social Media Marketing: Wie Westwing zur Love Brand wurde

Dass es sich lohnt, in professionellen und relevanten Content zu investieren, zeigt das Beispiel von Westwing, Europas Nummer 1 im Beautiful Living e-Commerce. Das Münchener Unternehmen bietet nicht nur Produkte an, sondern liefert auf diversen Kanälen echten Mehrwert in Form von Inspirationen, Einblicken und Tipps. CMO Rik Strubel erklärt im Interview, wie Westwing durch organischen Fokus Aquisitionskosten spart und eine enorme Markentreue erzielt.


Highlights: Die Westwing-Strategie auf einen Blick

  • Shoppable Magazine: Die Vision war von Anfang an, Home & Living nicht rein funktional, sondern emotional wie ein Magazin darzustellen.
  • Inhouse-Produktion: Ein 80-köpfiges Team arbeitet wie eine professionelle Produktionsfirma im Unternehmen.
  • Masse mit Qualität: Westwing produziert pro Tag etwa 100 Assets und setzt ca. 1.000 Postings pro Woche ab.
  • Community-Dialog: Jede Woche werden rund 5.000 Direktnachrichten persönlich beantwortet.
  • Effizienz: Organischer Content ist für Westwing langfristig effizienter und günstiger als das ständige Kaufen von Aufmerksamkeit über Anzeigen.

Das organische Modell: „Make people talk to people about us“

Das Credo von Westwing lautet, relevant genug zu sein, um organisch in den Feeds der Menschen aufzutauchen. Statt für Reichweite zu bezahlen, setzt das Unternehmen auf Content, den Menschen von sich aus gerne teilen. Dies erfordert eine tiefe Integration der Content-Produktion in die Unternehmensstruktur. Websites, Newsletter und Social-Media-Kanäle werden im speziellen Westwing Look-and-Feel produziert.


Inhouse-Content-Produktion als Wettbewerbsvorteil

Mit über 80 Mitarbeitenden im Content-Bereich agiert Westwing wie ein Medienhaus. Das Team umfasst Strategen, Designer, Logistiker, Fotografen und Experten für die Post-Production. Produziert wird in eigenen Studios in München und Polen sowie in angemieteten Häusern und Wohnungen weltweit. Diese aufwendige Produktion macht den Content für die Zielgruppe relevanter, was sich in hohen Engagement- und Click-Through-Raten sowie einer gesteigerten Markenwahrnehmung widerspiegelt.


Kundenbindung durch Inspiration

Der Erfolg zeigt sich in der Loyalität: Über 80 Prozent des Umsatzes werden mit Kunden erzielt, die mehr als 100 Mal im Jahr auf den Westwing-Kanälen (Website, App, Social Media) aktiv sind. Die Community dient dabei auch als wichtiges Feedback-Instrument. Durch den täglichen Austausch mit über 10,5 Mio. Followern kann Westwing Trends frühzeitig erkennen und seine Kuration sowie Produktentwicklung kontinuierlich anpassen.


Fazit: Organisch wachsen heißt relevant bleiben

Westwing beweist, dass Social Media perfektioniert werden kann, um sich nachhaltig vom Wettbewerb abzusetzen. In einer Branche, die sich ständig wandelt, bleibt die Marke durch kontinuierliches Ausprobieren und Trendscouting immer einen Schritt vor den Konsumenten. Die Investition in eigene Experten und authentische Home Stories macht Westwing zu einem festen Bestandteil im Leben ihrer Community.

Quelle: SocialHub Mag #22


Lies jetzt das komplette Interview mit Rik Strubel:

Lust auf noch mehr Social Media Wissen?

Lad dir jetzt unsere vollständigen SocialHub Mags kostenlos herunter: