Social Hub · Social Media Studie 2027 · DACH
663 Teilnehmende
DACH-Raum
Erhoben 2027
studio_collective
♥ 2,3k
💬 124
New drop. New energy. 2nd collective...
Content
Insights
that
matter.
Trends kommen und gehen.
Was bewegt die Branche
wirklich?
Analytics
Gesamtübersicht
Impressionen
8,2 Mio.
+18,3 %
Engagement
4,7 %
+12,3 %
Reichweite
3,1 Mio.
+14,8 %
Posts/Woche
9,2
Ø DACH
Impressions über Zeit
Plattform-Performance
Instagram 45%
LinkedIn 25%
TikTok 20%
Facebook 10%
Engagement Rate
4,77 %
12,3 % Ø
663
Teilnehmende
14 Kapitel
Themenbereiche
DACH
Erhebungsgebiet
Scroll
01
Einführung
Der Auftakt: Warum wir einen
Blick hinter die Kulissen werfen
müssen!

Social Media Manager:innen sind die Stimmen der Marken im Netz. Aber wer steckt wirklich
hinter den Posts, Stories und Kampagnen? Wir haben nachgefragt — und überraschende
Einblicke gewonnen.

663
Teilnehmende der Studie
91%
aus Deutschland
44%
sind zwischen 30–39 Jahre alt
Studienumfang im Überblick
500
375
250
125
0
663
Teilnehme…
312
Unternehm…
34
Ø Alter
14
Kapitel
placeholder
02
Berufsfeld
Let's dive deep: Wer arbeitet hier
eigentlich und warum?

Die Social Media Manager:innen von heute kommen aus unterschiedlichsten Ecken. Was sie
vereint: Leidenschaft für Kommunikation und ein Gespür für Trends.

64%
Weiblich
Weiblich 80%
Männlich 20%
Divers 0%
Akademischer Hintergrund
Bachelor
0%
Master / Diplom
0%
(Fach-)Abitur
0%
Ausbildung
0%
Sonstige
0%
placeholder
82%
haben mehr als 3 Jahre Erfahrung
14%
sind in einer Führungsposition
Einordnung

Fast 80 % der Befragten sind weiblich — die Branche ist eindeutig weiblich dominiert. Akademisch
gut ausgebildet: 72 % haben einen Bachelor- oder Master-Abschluss. Nur 10 % haben eine
klassische Berufsausbildung als Grundlage.

Social Media Management ist kein Ausbildungsberuf.
Die meisten von uns sind irgendwie hier gelandet —
und geblieben, weil wir es lieben.

Lena M.
Social Media Managerin, Agentur
"
03
Arbeitsbedingungen
Von Arbeitszeit bis Urlaub: Was
sind die Eckdaten des
Arbeitsalltags?

Flexibilität wird großgeschrieben, doch die Realität sieht oft anders aus. Homeoffice,
Überstunden und ständige Erreichbarkeit prägen den Alltag.

Mein Handy liegt nie außer Reichweite. Selbst
im Urlaub prüfe ich morgens als Erstes die
Kommentare.

Markus K.
Head of Social, DAX-Konzern
"
Rate mit: Wie sieht der Alltag aus?
Klicke auf eine Kachel, um die Antwort zu enthüllen.
66%
arbeiten regelmäßig Überstunden
arbeiten regelmäßig Überstunden?
Klicke zum Aufdecken
84%
arbeiten hybrid oder remote
arbeiten hybrid oder remote?
Klicke zum Aufdecken
müssen außerhalb der Arbeitszeit
erreichbar sein?
Klicke zum Aufdecken
60%
müssen außerhalb der Arbeitszeit
erreichbar sein
fühlen sich manchmal oder oft
gestresst?
Klicke zum Aufdecken
fühlen sich manchmal oder oft gestresst
79%
71%
Vollzeit
Hybrid 70%
On-Site 16%
Remote 14%
Einordnung
Flexibilität hat ihren Preis

66 % der Befragten arbeiten regelmäßig Überstunden — und das, obwohl 77 % dieser Mehrarbeit
nur durch Freizeit ausgeglichen wird, nicht durch Geld. 70 % arbeiten hybrid, was nach Flexibilität
klingt. Doch 60 % sind auch außerhalb der Arbeitszeit erreichbar. Was als Freiheit beginnt, wird
so zum permanenten Anker. Unternehmen, die Flexibilität ernst meinen, müssen auch
Schutzräume definieren: klare Offline-Regeln, faire Überstundenvergütung und eine Kultur, die
Ergebnis über Verfügbarkeit stellt.

04
Zeitmanagement
Zwischen To-do-Listen und
Überlastung: Wie hoch ist die
Arbeitsbelastung?

Die To-do-Liste wächst schneller als sie abgearbeitet werden kann. Welche Nebentätigkeiten
beanspruchen zu viel Zeit?

Zeitverteilung im Arbeitsalltag
Content-Erstellung
27%
Reporting
26%
Projektmanagement
24%
Redaktionsplanung
18%
Analytics
16%
placeholder
79%
fühlen sich regelmäßig oder manchmal gestresst
78%
Tätigkeiten weichen von der Jobbeschreibung ab
44%
können nicht vollständig abschalten
Einordnung

Die meiste Mehrarbeit entsteht durch Content-Erstellung und Reporting — beides Tätigkeiten, die
nicht immer zur eigentlichen Stellenbeschreibung gehören. 57 % der Befragten gaben an, dass
fehlende Ressourcen ihre größte Herausforderung sind.

Ich könnte 48 Stunden am Tag arbeiten und die Liste
wäre trotzdem nicht leer. Strategie bleibt meist auf
der Strecke.

Sara T.
Social Media Lead, Startup
"
05
Gehalt
Money, Money, Money? Wirst du
fair bezahlt?

Geld ist nicht alles — aber es ist wichtig. Wie fair fühlt sich das Gehalt wirklich an?

Für die Verantwortung, die wir tragen, ist das
Gehalt oft nicht angemessen. Besonders in
kleineren Unternehmen hinkt die Bezahlung
hinterher.

Dr. J. Fischer
HR-Expertin, Hochschule Ansbach
"
Gehalt nach Erfahrung (k €)
100k €
75k €
50k €
25k €
0k €
38k €
< 2 Jahre
52k €
2–5 Jahre
68k €
5–8 Jahre
84k €
> 8 Jahre
placeholder
52k €
Bruttojahresgehalt (Ø)
68%
empfinden ihr Gehalt als fair
52%
halten ihr Gehalt für leistungsgerecht
06
Kanäle
Where the magic happens: Über
welche Plattformen und Inhalte
wird kommuniziert?

Instagram bleibt die Nummer eins, aber TikTok und LinkedIn haben massiv aufgeholt. Die realen
Nutzungszahlen aus der Studie sprechen eine klare Sprache.

Genutzte Plattformen
Instagram
0%
Facebook
0%
LinkedIn
0%
YouTube
0%
TikTok
0%
Pinterest
0%
placeholder
Plattform-Relevanz (Treemap)
84%
Instagram
83%
LinkedIn
71%
TikTok
61%
YouTube
61%
Facebook
placeholder
94%
nutzen Instagram als Hauptkanal
44%
sind bereits auf TikTok aktiv
Einordnung

Instagram ist mit 93,52 % der klare Spitzenreiter, dicht gefolgt von Facebook (80 %) und LinkedIn
(76 %). TikTok wird bereits von 44 % genutzt — mit weiter steigender Tendenz. X (Twitter)
hingegen verliert massiv an Bedeutung (nur noch 9,49 % aktiv).

Wer heute nur auf Facebook setzt, hat den Zug
verpasst. Die Vielfalt der Plattformen ist Fluch und
Segen zugleich.

Felix R.
Social Media Strategist
"
Einordnung
Instagram bleibt König — aber das Feld wird enger

Instagram (94 %), Facebook (80 %) und LinkedIn (76 %) bilden das Kern-Trio. Doch TikTok hat mit
44 % Nutzungsrate und einem Wichtigkeitswert von 7.05/10 den Sprung in die erste Liga
geschafft — und die Zukunftsrelevanz (8.46/10) liegt sogar über der von Facebook (4.86). X
(Twitter) hingegen ist mit 9 % Nutzung und einem Wichtigkeitswert von nur 3.15/10 auf dem Weg
in die Bedeutungslosigkeit.

07
KI
Smarte Unterstützung oder
Alptraum? Beherrschst du KI oder
sie dich?

Künstliche Intelligenz hat den Arbeitsalltag von Social Media Manager:innen längst erreicht —
und die Zahlen sind beeindruckend.

KI ersetzt keine Social Media Manager:innen.
Aber Social Media Manager:innen, die KI
nutzen, ersetzen die, die es nicht tun.

Prof. Dr. M. Weber
Medieninformatiker, Hochschule Ansbach
"
88%
nutzen KI-Tools für spezifische Aufgaben
76%
nutzen KI-Tools täglich
47%
erwarten, dass KI 30–50 % ihrer Arbeit übernimmt
KI-Einsatz nach Aufgabenbereich
100%
75%
50%
25%
0%
82%
Ideen-Bra…
68%
Captions …
66%
Inspirati…
54%
Konzepte …
48%
Skript er…
placeholder
08
Tools (inkl. KI)
Die digitalen Helferlein: Das sind
die effektiven, beliebtesten Tools.

Welche Tool-Funktionen sind besonders gefragt? Die Top-Anforderungen aus der Studie.

Zufriedenheit mit genutzten Tools
Zeitplanung von Posts
0%
Content-Erstellung
0%
Datenanalyse
0%
Multi-Plattform-Posts
0%
Automatisierung
0%
placeholder
64%
nutzen 4+ Tools täglich
79%
wünschen sich eine All-in-One-Lösung
43%
haben bereits Tools gewechselt im letzten Jahr
Einordnung

Zeitplanung und Multi-Plattform-Posting sind die meistgewünschten Funktionen. Content-
Erstellung und Datenanalyse folgen dicht dahinter. Automatisierung ist noch nicht
flächendeckend angekommen, aber stark im Kommen.

Tool-Switching kostet Zeit und Nerven. Eine
Plattform, die alles kann — das ist der Wunschtraum
jeder Social Media Managerin.

Nora B.
Digital Marketing Lead
"
Einordnung
Werbung frisst das Budget — Content kämpft ums
Überleben

62 % des Social Media Budgets fließen in Advertising, nur 43 % in Content-Erstellung. Gleichzeitig
erwarten 59 % gleichbleibende Budgets und nur 24 % einen Anstieg. Die Konsequenz:
Organisches Wachstum wird weiter zugunsten von Paid Reach verdrängt. Wer hier nicht
gegensteuert — durch kluge Content-Strategie und KI-gestützte Effizienz — verliert mittelfristig
an Markenpräsenz und Glaubwürdigkeit.

09
Budget
All about the money: Wie werden
die vorhandenen Ressourcen
eingesetzt?

Budgets sind knapp, die Ansprüche hoch. Wohin fließt das Social Media Budget?

Organisches Wachstum allein reicht oft nicht
mehr. Wer Reichweite will, muss heute leider
auch Geld in die Hand nehmen.

Thomas H.
Performance Marketing Manager
"
42%
Paid Ads
Advertising 62%
Content-Erstellung 43%
Kampagnen 35%
Beratung 16%
59%
erwarten gleichbleibendes Budget
24%
rechnen mit steigendem Budget
40%
tragen Budgetverantwortung
10
Strategie
Action! Wie viel Strategie darf's
sein?

Posten nach Gefühl oder strategisch planen? Die Realität liegt oft irgendwo dazwischen — die
Zahlen zeigen, wo die DACH-Branche steht.

Eine gute Strategie ist kein Selbstzweck. Sie ist das
Fundament, auf dem kreative Freiheit überhaupt erst
möglich wird.

Dr. K. Sommer
Strategieberaterin für digitale Kommunikation
"
29%
haben eine vollständig umgesetzte Strategie
16%
arbeiten ohne jede Social-Media-Strategie
66%
wünschen sich mehr Strategie
38%
Geplant
Ausgewertet & optimiert 11%
Vollständig umgesetzt 18%
Teilweise umgesetzt 49%
Erstellt, nicht umgesetzt 6%
Einordnung

Erschreckend: Knapp 16 % der Befragten arbeiten komplett ohne Strategie. Weitere 49 % haben
zwar eine Strategie, setzen sie aber nur teilweise um. Größter Blocker: fehlende Ressourcen (85
%). 66 % wünschen sich explizit mehr strategische Strukturen.

11
Erfolgsmessung
Zahlen, Daten, Fakten: Wie wird
gemessen, ob sich der Aufwand
lohnt?

Welche KPIs zählen wirklich — und wie häufig wird reportet?

Wir messen, was messbar ist — aber vergessen
oft, was wirklich zählt: den langfristigen
Markenaufbau.

Jana P.
Analytics Lead, Agentur
"
Wichtigste KPIs
Engagement
0%
Reichweite
0%
Follower-Wachstum
0%
Impressionen
0%
Click-Through-Rate
0%
Conversions
0%
placeholder
41%
erstellen monatlich Reports
14%
erstellen nie Reports
28%
erstellen quartalsweise Reports
Einordnung
Engagement dominiert — tiefere Metriken werden
vernachlässigt

Engagement (87 %), Reichweite (79 %) und Followerwachstum (75 %) sind die meistgemessenen
KPIs. Doch Conversions (34 %) und Click-Through-Rates (42 %) bleiben im Hintertreffen — obwohl
sie den direkten Geschäftsbeitrag belegen. 41 % reporten monatlich, 14 % sogar nie. Die
Reporting-Lücke ist real: Social Media wird zu selten als strategischer Wertbeitrag in die
Unternehmenssteuerung eingebracht.

12
Chancen & Herausforderungen
Zwischen Rückenwind und
Stolpersteinen: Was hält die
Zukunft bereit?

Der Beruf des Social Media Managers ist wichtiger denn je. Was die Befragten über die Zukunft
ihrer Rolle denken.

Chancen
Vielfalt & Flexibilität
0%
KI & neue Technologien
0%
Community Building
0%
Ständige Veränderungen
0%
placeholder
Herausforderungen
Fehlende Ressourcen
0%
Fehlendes Verständnis
0%
Dauerkreativität
0%
Zu viele Aufgaben
0%
placeholder
76%
sehen die Rolle als (sehr) wichtig für die Zukunft
30%
haben ein aktives Employee-Advocacy-Programm
Einordnung

76 % der Befragten sehen die Rolle des Social Media Managers als wichtig oder sehr wichtig für
die zukünftige Unternehmenskommunikation. Was begeistert am meisten: die Vielfalt und
Flexibilität der Aufgaben (81,84 %). Die KI-Nutzung wird dabei als Chance, nicht als Bedrohung
wahrgenommen.

Wer in diesem Job überleben will, muss lernen, sich
ständig neu zu erfinden. Stillstand bedeutet
Rückschritt.

Michael S.
Social Media Director
"
13
Fazit
Das große Ganze: Learnings,
Takeaways und ein Blick nach
vorn.

Die Studie zeigt ein Berufsfeld im Umbruch. Drei Erkenntnisse bleiben besonders hängen — und
sie haben Konsequenzen für Unternehmen und Manager:innen alike.

1
Weiblich, akademisch, erfahren

80 % der Social Media Manager:innen sind weiblich, 72 %
akademisch ausgebildet und über 80 % haben mehr als 3
Jahre Berufserfahrung. Ein Profi-Feld — das trotzdem
noch um Anerkennung kämpft.

2
KI ist Alltag, nicht Zukunft

88 % nutzen KI bereits für spezifische Aufgaben, 76 %
täglich. Ideen-Brainstorming (82 %) und Caption-
Erstellung (68 %) führen die Liste an. Die Transformation ist
im vollem Gange.

3
Strategie bleibt das große Defizit

Nur 29 % haben eine vollständig umgesetzte Strategie. 66
% wünschen sich mehr — und 85 % nennen fehlende
Ressourcen als größten Blocker. Hier liegt das größte
Potenzial der Branche.

76%
sehen SM-Rolle als zukunftswichtig
76%
nutzen KI täglich im Job
14
Kooperationspartner
Ein Team: Wir stellen unsere
Kooperationspartner vor.

Die Studie entstand in enger Kooperation mit der Hochschule Ansbach und der Agentur mawave.
Akademische Tiefe trifft auf Praxisexpertise.

6
Forschende im Team
4
Monate Recherche
12k
ausgewertete Datenpunkte

Die Kooperation mit Social Hub hat uns ermöglicht,
akademische Forschung direkt in die Praxis zu
übersetzen. Eine Bereicherung für beide Seiten.

Prof. Dr. M. Weber
Leitung Forschungsteam, Hochschule Ansbach
"
HA
Hochschule Ansbach
Lehrstuhl für Social Media Management.
Wissenschaftliche Begleitung und
Datenerhebung.
mw
mawave
Digital Marketing Agentur. Praxisexpertise,
Studienkonzept und branchenspezifische
Einordnung.

Die vollständige Studie ist eine Kooperation zwischen Social Hub, der
Hochschule Ansbach und der Agentur mawave.

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© 2027 Social Hub · Social Media Studie 2027 · In Kooperation mit der Hochschule Ansbach und mawave