that
matter.
Was bewegt die Branche
wirklich?
Blick hinter die Kulissen werfen
müssen!
Social Media Manager:innen sind die Stimmen der Marken im Netz. Aber wer steckt wirklich
hinter den Posts, Stories und Kampagnen? Wir haben nachgefragt — und überraschende
Einblicke gewonnen.
eigentlich und warum?
Die Social Media Manager:innen von heute kommen aus unterschiedlichsten Ecken. Was sie
vereint: Leidenschaft für Kommunikation und ein Gespür für Trends.
Fast 80 % der Befragten sind weiblich — die Branche ist eindeutig weiblich dominiert. Akademisch
gut ausgebildet: 72 % haben einen Bachelor- oder Master-Abschluss. Nur 10 % haben eine
klassische Berufsausbildung als Grundlage.
Social Media Management ist kein Ausbildungsberuf.
Die meisten von uns sind irgendwie hier gelandet —
und geblieben, weil wir es lieben.
sind die Eckdaten des
Arbeitsalltags?
Flexibilität wird großgeschrieben, doch die Realität sieht oft anders aus. Homeoffice,
Überstunden und ständige Erreichbarkeit prägen den Alltag.
Mein Handy liegt nie außer Reichweite. Selbst
im Urlaub prüfe ich morgens als Erstes die
Kommentare.
erreichbar sein?
erreichbar sein
gestresst?
66 % der Befragten arbeiten regelmäßig Überstunden — und das, obwohl 77 % dieser Mehrarbeit
nur durch Freizeit ausgeglichen wird, nicht durch Geld. 70 % arbeiten hybrid, was nach Flexibilität
klingt. Doch 60 % sind auch außerhalb der Arbeitszeit erreichbar. Was als Freiheit beginnt, wird
so zum permanenten Anker. Unternehmen, die Flexibilität ernst meinen, müssen auch
Schutzräume definieren: klare Offline-Regeln, faire Überstundenvergütung und eine Kultur, die
Ergebnis über Verfügbarkeit stellt.
Überlastung: Wie hoch ist die
Arbeitsbelastung?
Die To-do-Liste wächst schneller als sie abgearbeitet werden kann. Welche Nebentätigkeiten
beanspruchen zu viel Zeit?
Die meiste Mehrarbeit entsteht durch Content-Erstellung und Reporting — beides Tätigkeiten, die
nicht immer zur eigentlichen Stellenbeschreibung gehören. 57 % der Befragten gaben an, dass
fehlende Ressourcen ihre größte Herausforderung sind.
Ich könnte 48 Stunden am Tag arbeiten und die Liste
wäre trotzdem nicht leer. Strategie bleibt meist auf
der Strecke.
fair bezahlt?
Geld ist nicht alles — aber es ist wichtig. Wie fair fühlt sich das Gehalt wirklich an?
Für die Verantwortung, die wir tragen, ist das
Gehalt oft nicht angemessen. Besonders in
kleineren Unternehmen hinkt die Bezahlung
hinterher.
welche Plattformen und Inhalte
wird kommuniziert?
Instagram bleibt die Nummer eins, aber TikTok und LinkedIn haben massiv aufgeholt. Die realen
Nutzungszahlen aus der Studie sprechen eine klare Sprache.
Instagram ist mit 93,52 % der klare Spitzenreiter, dicht gefolgt von Facebook (80 %) und LinkedIn
(76 %). TikTok wird bereits von 44 % genutzt — mit weiter steigender Tendenz. X (Twitter)
hingegen verliert massiv an Bedeutung (nur noch 9,49 % aktiv).
Wer heute nur auf Facebook setzt, hat den Zug
verpasst. Die Vielfalt der Plattformen ist Fluch und
Segen zugleich.
Instagram (94 %), Facebook (80 %) und LinkedIn (76 %) bilden das Kern-Trio. Doch TikTok hat mit
44 % Nutzungsrate und einem Wichtigkeitswert von 7.05/10 den Sprung in die erste Liga
geschafft — und die Zukunftsrelevanz (8.46/10) liegt sogar über der von Facebook (4.86). X
(Twitter) hingegen ist mit 9 % Nutzung und einem Wichtigkeitswert von nur 3.15/10 auf dem Weg
in die Bedeutungslosigkeit.
Alptraum? Beherrschst du KI oder
sie dich?
Künstliche Intelligenz hat den Arbeitsalltag von Social Media Manager:innen längst erreicht —
und die Zahlen sind beeindruckend.
KI ersetzt keine Social Media Manager:innen.
Aber Social Media Manager:innen, die KI
nutzen, ersetzen die, die es nicht tun.
die effektiven, beliebtesten Tools.
Welche Tool-Funktionen sind besonders gefragt? Die Top-Anforderungen aus der Studie.
Zeitplanung und Multi-Plattform-Posting sind die meistgewünschten Funktionen. Content-
Erstellung und Datenanalyse folgen dicht dahinter. Automatisierung ist noch nicht
flächendeckend angekommen, aber stark im Kommen.
Tool-Switching kostet Zeit und Nerven. Eine
Plattform, die alles kann — das ist der Wunschtraum
jeder Social Media Managerin.
Überleben
62 % des Social Media Budgets fließen in Advertising, nur 43 % in Content-Erstellung. Gleichzeitig
erwarten 59 % gleichbleibende Budgets und nur 24 % einen Anstieg. Die Konsequenz:
Organisches Wachstum wird weiter zugunsten von Paid Reach verdrängt. Wer hier nicht
gegensteuert — durch kluge Content-Strategie und KI-gestützte Effizienz — verliert mittelfristig
an Markenpräsenz und Glaubwürdigkeit.
die vorhandenen Ressourcen
eingesetzt?
Budgets sind knapp, die Ansprüche hoch. Wohin fließt das Social Media Budget?
Organisches Wachstum allein reicht oft nicht
mehr. Wer Reichweite will, muss heute leider
auch Geld in die Hand nehmen.
sein?
Posten nach Gefühl oder strategisch planen? Die Realität liegt oft irgendwo dazwischen — die
Zahlen zeigen, wo die DACH-Branche steht.
Eine gute Strategie ist kein Selbstzweck. Sie ist das
Fundament, auf dem kreative Freiheit überhaupt erst
möglich wird.
Erschreckend: Knapp 16 % der Befragten arbeiten komplett ohne Strategie. Weitere 49 % haben
zwar eine Strategie, setzen sie aber nur teilweise um. Größter Blocker: fehlende Ressourcen (85
%). 66 % wünschen sich explizit mehr strategische Strukturen.
gemessen, ob sich der Aufwand
lohnt?
Welche KPIs zählen wirklich — und wie häufig wird reportet?
Wir messen, was messbar ist — aber vergessen
oft, was wirklich zählt: den langfristigen
Markenaufbau.
vernachlässigt
Engagement (87 %), Reichweite (79 %) und Followerwachstum (75 %) sind die meistgemessenen
KPIs. Doch Conversions (34 %) und Click-Through-Rates (42 %) bleiben im Hintertreffen — obwohl
sie den direkten Geschäftsbeitrag belegen. 41 % reporten monatlich, 14 % sogar nie. Die
Reporting-Lücke ist real: Social Media wird zu selten als strategischer Wertbeitrag in die
Unternehmenssteuerung eingebracht.
Stolpersteinen: Was hält die
Zukunft bereit?
Der Beruf des Social Media Managers ist wichtiger denn je. Was die Befragten über die Zukunft
ihrer Rolle denken.
76 % der Befragten sehen die Rolle des Social Media Managers als wichtig oder sehr wichtig für
die zukünftige Unternehmenskommunikation. Was begeistert am meisten: die Vielfalt und
Flexibilität der Aufgaben (81,84 %). Die KI-Nutzung wird dabei als Chance, nicht als Bedrohung
wahrgenommen.
Wer in diesem Job überleben will, muss lernen, sich
ständig neu zu erfinden. Stillstand bedeutet
Rückschritt.
Takeaways und ein Blick nach
vorn.
Die Studie zeigt ein Berufsfeld im Umbruch. Drei Erkenntnisse bleiben besonders hängen — und
sie haben Konsequenzen für Unternehmen und Manager:innen alike.
80 % der Social Media Manager:innen sind weiblich, 72 %
akademisch ausgebildet und über 80 % haben mehr als 3
Jahre Berufserfahrung. Ein Profi-Feld — das trotzdem
noch um Anerkennung kämpft.
88 % nutzen KI bereits für spezifische Aufgaben, 76 %
täglich. Ideen-Brainstorming (82 %) und Caption-
Erstellung (68 %) führen die Liste an. Die Transformation ist
im vollem Gange.
Nur 29 % haben eine vollständig umgesetzte Strategie. 66
% wünschen sich mehr — und 85 % nennen fehlende
Ressourcen als größten Blocker. Hier liegt das größte
Potenzial der Branche.
Kooperationspartner vor.
Die Studie entstand in enger Kooperation mit der Hochschule Ansbach und der Agentur mawave.
Akademische Tiefe trifft auf Praxisexpertise.
Die Kooperation mit Social Hub hat uns ermöglicht,
akademische Forschung direkt in die Praxis zu
übersetzen. Eine Bereicherung für beide Seiten.
Wissenschaftliche Begleitung und
Datenerhebung.
Studienkonzept und branchenspezifische
Einordnung.
Die vollständige Studie ist eine Kooperation zwischen Social Hub, der
Hochschule Ansbach und der Agentur mawave.
Plattform
Verwalte alle deine Kanäle, plane Inhalte, analysiere Erfolge und engage deine
Community — mit Social Hub, der All-in-One-Lösung für professionelles Social
Media Management.
planen
auswerten
verwalten
lassen
© 2027 Social Hub · Social Media Studie 2027 · In Kooperation mit der Hochschule Ansbach und mawave