Social Media im Tourismus: Wie #VisitKoeln auf TikTok und Instagram begeistert

Köln bietet weit mehr als nur den Dom, Karneval und kühles Kölsch. Die KölnTourismus GmbH setzt auf kreative digitale Wege, um das Lebensgefühl der Stadt am Rhein zu transportieren. Max Bauer, verantwortlich für Social Media in der Unternehmenskommunikation, erklärt im Interview, warum TikTok perfekt zum Kölner Mindset passt und wie das Team trotz sinkender organischer Reichweiten relevant bleibt[cite: 1, 2].


Highlights: Die Social-Media-Strategie von VisitKoeln

  • TikTok als Erfolgsfaktor: Seit 2021 aktiv, hat sich TikTok zum zweitwichtigsten B2C-Kanal nach Instagram entwickelt und ist aus dem Mix nicht mehr wegzudenken[cite: 2].
  • Plattform-Mindset: Auf TikTok wird bewusst von herkömmlichen Strategien abgewichen – locker, selbstironisch und unbeschwert, ganz nach dem Motto: „TikTok ist wie Köln“[cite: 2].
  • Zielgruppen-Differenzierung: B2C-Fokus auf Tourist*innen und Einheimische (SINUS-Milieus: Expeditive & Postmaterielle); B2B-Fokus auf LinkedIn für Fachpublikum und Stakeholder[cite: 3].
  • Themenmanagement: Ein redaktionelles Vorgehen ähnlich einem News Desk stellt sicher, dass relevante Themen kanalübergreifend optimal verteilt werden[cite: 3].
  • Community-Involvement: Aktionen wie exklusive Besuche auf dem Doms-Dach oder dem Colonius stärken die Bindung zu den Menschen vor Ort und generieren einzigartigen Content[cite: 5].

TikTok: Mut zum „Match“

Für KölnTourismus war die Entscheidung für TikTok kein bloßer Hype, sondern eine strategische Bewertung. Die Plattform bietet den Raum für den kreativen Wagemut, der auch die Stadt Köln auszeichnet. Das Team scheut sich nicht davor, selbst vor die Kamera zu treten und Trends mit kulinarischen Geheimtipps oder Kuriositäten zu verweben[cite: 2]. Dieser facettenreiche Mix vermittelt eine Authentizität, die klassische Werbemittel oft vermissen lassen[cite: 2, 4].


Storytelling und visuelle Authentizität

Im Tourismusmarketing ist Storytelling essenziell. Jedes Projekt bei #VisitKoeln trägt dazu bei, eine umfassende „Köln-Story“ zu erzählen, die den Puls der Stadt fühlbar macht[cite: 4]. Dabei setzt das Team besonders auf Instagram auf eine Mischung aus eigenem Content und User-Generated Content (UGC). Wichtig ist dabei stets die Authentizität: Orte werden so gezeigt, wie sie wirklich sind, ohne die Realität durch übermäßige Bearbeitung zu verzerren[cite: 4].


Community Building und innovative Formate

Der SocialHub unterstützt KölnTourismus dabei, den Überblick im Community Management zu behalten und aktiv an Diskussionen rund um Köln-spezifische Hashtags teilzunehmen[cite: 5]. Innovative Projekte wie der Podcast „Köln Clash“ bringen prominente Kölner Persönlichkeiten zusammen und schaffen durch Co-Creator-Beiträge zusätzliche Reichweite in den jeweiligen Fanbases[cite: 5].


Fazit: Qualität vor Quantität

Um in der Schnelllebigkeit von Social Media zu bestehen, bewertet KölnTourismus Trends und neue Kanäle sehr genau. Qualität geht konsequent vor Quantität[cite: 6]. Durch den gezielten Einsatz von Social Ads auf Facebook und Instagram sowie ausgeklügelte Video-Ideen auf TikTok gelingt es der Marke, im Gedächtnis der Zielgruppen zu bleiben und die Stadt Köln als authentisches Erlebnis zu positionieren[cite: 6].

Quelle: SocialHub Mag #23


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