Social Media Wohltätigkeit: Wie die Caritas Paderborn Reichweite erzielt

Social Media bietet Wohltätigkeitsorganisationen wie dem Caritasverband für das Erzbistum Paderborn e. V. eine wichtige Plattform. Christian Müller, verantwortlich für die Kommunikation, erklärt im Interview, wie der Verband kreative Wege geht, um soziale Themen sichtbar zu machen. Dabei spielen Netzwerke, Kooperationen und der effektive Einsatz begrenzter Ressourcen eine zentrale Rolle.


Highlights: Social Media Tipps für NGOs

  • Kooperationen nutzen: Collab-Posts mit Partner-Verbänden bündeln Reichweiten effektiv.
  • Authentizität schlägt Perfektion: Reels mit echten Menschen und Leidenschaft erzielen das höchste Engagement.
  • Unabhängigkeit: Social Media ermöglicht es, Themen direkt zu setzen, ohne auf klassische Medien angewiesen zu sein.

Vorgehensweise: Effizienz im kleinen Team

Das Social-Media-Team ist überschaubar. Umso wichtiger ist der Einsatz von Tools wie dem SocialHub, um den Prozess zu beschleunigen. Der Content-Prozess gliedert sich in Ideenfindung, Entwurf mit Fachreferenten, Planung sowie Auswertung. Starre Pläne gibt es nicht, um flexibel auf gesellschaftlich relevante Themen reagieren zu können. Pro Tag entstehen ein bis vier Beiträge, die intern abgestimmt werden.


Was funktioniert: Authentizität und qualitative Sichtbarkeit

Besonders erfolgreich sind authentische Reels, in denen Menschen mit Leidenschaft hinter ihren Aussagen stehen. In der Auswertung schaut der Verband wöchentlich auf die Analytics, wobei qualitative Sichtbarkeit oft wichtiger ist als reine Reichweite: Werden die richtigen Experten und Zielgruppen erreicht? Social Listening hilft zudem, frühzeitig auf kritische Entwicklungen zu reagieren.


Tipps für NGOs und Non-Profit-Organisationen

NGOs sollten echte Lust auf Menschen und Beziehungsaufbau haben. Geduld ist entscheidend, da Prozesse oft Zeit benötigen. Zudem darf das Handwerk nicht vernachlässigt werden; gute Kommunikation muss klar und verständlich sein. Es gilt, den Mut zu finden, Inhalte rauszubringen, auch wenn sie noch nicht perfekt sind. Weitere Praxisbeispiele findest du unter socialhub.io/magazin.

Quelle: SocialHub Mag #28


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